Webseite Akinator liest deine Gedanken

Gedankenlesen gibt’s nicht? Eine Website behauptet das Gegenteil.

Webseite Akinator liest deine Gedanken

Der Flaschengeist im Online-Spiel Akinator unternimmt mit den Besuchern seiner Seite Gedankenlese-Experimente.

So funktioniert das Spiel

Nach einem Klick auf den Button ‚Spielen‘ müssen Sie zuerst Ihren Spitznamen/Nickname, Ihr Alter und das Geschleckt angeben – und schon geht es los mit dem Gedankenlesen.

Sie werden aufgefordert, an eine bestimmte Person zu denken. Im Anschluss daran werden Ihnen vom ‚Akinator‘ einige Fragen gestellt und auch umgehend das Ergebnis geliefert.

Das Verblüffende daran: Der Dschinn liegt fast nie daneben – ich habe es unzählige Male gespielt und das Ergebnis war so gut wie immer richtig!

Der Dschinn stellt zur gesuchten Personen bestimmte Fragen und Ihnen stehen insgesamt 5 Antwortmöglichkeiten zur Auswahl. Natürlich müssen Sie als Spieler diese wahrheitsgetreu beantworten – ansonsten hat der ‚Akinator‘ keine Chance, die gesuchte Person zu finden.

Aufbau des Frage-Antwort-Spieles

Durch das Frage-Antwort-Spiel wird versucht, mehr über die gesuchte Person herauszufinden. So gibt es Fragen zu folgenden Themenbereichen:

  • Nationalitäten
  • Berühmtheiten
  • tote bzw. lebende Personen
  • fiktive oder reale Charaktere
  • Beruf/Tätigkeit
  • und viele andere mehr

Die Antwortmöglichkeiten auf die Fragen des Fabelwesens beschränken sich dabei auf „Ja“ bzw. „Nein“, „Wahrscheinlich“ bzw. „Wahrscheinlich nicht“ und „Ich weiß nicht“.

Ergebnis des Gedankenlese-Experimentes

Ergebnis des Gedankenlese-Experimentes - Akinator

Normalerweise findet der Akinator auf diesem Weg Ihre ‚gedachte‘ Person binnen maximal 20 Fragen und liefert Ihnen die gesuchte Antwort inklusive eines Bildes. Wie bereits am Anfang dieses Artikel erwähnt, wird die gesuchte Person praktisch immer gefunden – und das ist das Tolle an diesem Online-Spiel!

Ich habe das Online-Tool heute wieder ausprobiert – das Ergebnis lautet 12 Spiele und 12 Mal das richtige Ergebnis! Probieren Sie es aus und Sie werden begeistert sein!

Das Prinzip hinter dem „Gedankenlesen“

Der Akinator kann natürlich nicht wirklich Gedankenlesen – auch wenn die Trefferquote teilweise schon etwas unheimlich anmutet.

Das Funktionsprinzip hinter der Website basiert auf einer Theorie, die davon ausgeht, dass 20 Informationen ausreichen, um ein beliebiges Objekt zu identifizieren.

Mathematisch gesprochen:
Wenn die Fragen so angelegt sind, dass mit der Antwort jeweils die Hälfte aller verbliebenen Möglichkeiten wegfällt, so kann der Fragende zwischen 2 hoch 20 bzw. 1.048.576 Objekten unterscheiden. Dieses Prinzip machen sich auch binäre Such-Algorithmen in der Informationstechnologie zunutze.

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