So schalten Sie die Gesichtswerbung von Google aus

Wie Sie Google die Werbung mit Ihrem Gesicht verbieten

Google will die Profilbilder und Namen der Nutzer seiner Dienste ab 11. November 2013 zur Vermarktung der Produkte seiner Werbekunden nutzen. Deshalb wurden bereits vorige Woche die Nutzungsbedingungen von Google entsprechend geändert, es gibt jedoch Möglichkeiten die Verwendung einzuschränken.

„Shared Endorsements“ nennt Google diese neue Masche = „Soziale Empfehlungen“. Produkte und Dienste, die man im Google-Netzwerk als gut bewertet hat, sollen künftig mit dem eigenen Konterfei beworben werden.

Google ist sich der Tatsache bewusst, dass diese Aktion nicht nur Begeisterung auslösen wird. Deshalb erklärt Google auf einer eigenen Seite, dass Mitglieder „die Kontrolle“ über ihre Inhalte ohnehin behalten würden. In der Folge wird ausgeführt, dass man ja mitbestimmen könne, welche Produkte man mit Profilbild und Nutzername bewerben würde. Und außerdem seien die Daten über Bild und Name ohnehin öffentlich – denn es werden ja nur die Infos aus dem öffentlichen Google+-Profil der Mitglieder übernommen.

Ausschaltung von „Shared Endorsements“

Es besteht jedoch die Möglichkeit, diese Funktion ganz einfach zu deaktivieren.

Auf dieser „Endorsement“-Seite können angemeldete Google-Mitglieder einen Haken setzen oder entfernen: „Basierend auf meinen Aktivitäten darf Google meinen Namen und mein Profilbild in sozialen Empfehlungen einblenden verwenden, die in Anzeigen erscheinen“.

Wenn Sie diesen Haken entfernen, werden Sie auch in Zukunft nicht von Google als Werbegesicht herangezogen.

Hier wird auch genau erklärt, was und wie mit Ihren Profil-Daten beworben werden soll!

3 Schritte, um personalisierte Werbung auszuschalten:

  • „Endorsement“-Seite (Soziale Empfehlungen) aufrufen.
  • Loggen Sie sich – falls notwendig – in Ihrem Google-Konto ein.
  • Überprüfung, ob weiter unten das Häkchen gesetzt ist oder nicht.
    Nicht gesetzt bedeutet: Google darf Gesicht und Namen nicht (!) in Werbungen einsetzen.

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