Mathematik zum Anfassen: Zufall (15)

Folge 15: Zufall – Mathematik zum Anfassen

Mathematik zum Anfassen - Folge 15: Zufall

So macht Rechnen Spaß! Prof. Albrecht Beutelspacher erklärt auf BR Alpha in 16 Folgen das ‚Wunder der Mathematik‘.

Albrecht Beutelspacher (* 5. Juni 1950 in Tübingen) ist seit 1988 Professor für Mathematik an der Universität Gießen, wo er am Mathematischen Institut über Geometrie und Diskrete Mathematik forscht. Gleichzeitig ist er Direktor des Mathematikums in Gießen.

Mathematik ist spannend, Mathematik ist faszinierend, aber viele Menschen haben eine Hemmschwelle, sich mit der wahrscheinlich ältesten aller Wissenschaften zu beschäftigen.

Diese Hemmschwellen abzubauen, ist das Ziel der Sendereihe „Mathematik zum Anfassen“.

Wie kann man Informationen austauschen, ohne dass sie jemand anderes zur Kenntnis bekommt? Wie konnte Eratosthenes den Erdumfang schon vor über 2200 Jahren berechnen? Wie oft müsste man ein DIN A4 Papier falten, dass es bis zum Mond reicht? Das sind Fragen, die in der 16-teiligen Fernsehreihe „Mathematik zum Anfassen“ auf dem deutschen Wissenschaftssender BR Alpha behandelt werden.

Mathematik zum Anfassen – Zufall (15)

Der Zufall spielt überall eine große Rolle – beim Lottospiel genauso wie in der Quantenphysik. Die Mathematik hilft uns, viele spannende Zufallsphänomene zu erklären.

Was ist der Zufall?

Von Zufall spricht man dann, wenn für ein einzelnes Ereignis oder das Zusammentreffen mehrerer Ereignisse keine kausale Erklärung gegeben werden kann. Als kausale Erklärungen für Ereignisse kommen in erster Linie allgemeine Gesetzmäßigkeiten oder Absichten handelnder Personen in Frage. Die Erklärung Zufall ist also gerade der Verzicht auf eine (kausale) Erklärung.

Das Wort „Zufall“ in der in diesem Artikel beschriebenen Bedeutung kam erst im 17. Jahrhundert in allgemeinen Gebrauch und gilt unter Linguisten als vom lateinischen ac-cidens in Wortform und Sinn vorgeprägt.

Wenn von Zufall gesprochen wird, kann konkret gemeint sein:

Ein Ereignis geschieht objektiv ohne Ursache.

Ein Ereignis geschieht, ohne dass eine Ursache erkennbar wäre.

Ein Ereignis geschieht, bei dem man zwar die Einflussfaktoren kennt, sie aber nicht messen oder steuern kann, so dass das Ergebnis nicht vorhersehbar ist („empirisch-pragmatischer Zufall“

Zwei Ereignisse stehen in keinem (bekannten) kausalen Zusammenhang.

Quelle: Wikipedia.de – Zufall

Tweet about this on TwitterShare on Google+0Share on Facebook0Email this to someone

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *