Hündin belegt 7. Platz im Halbmarathon!

Hündin „Ludivine“ mischt sich unter Marathonläufer – und wird Siebte

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Normalerweise muss die Amerikanerin April Hamlin ihre Bloodhound-Hündin „Ludivine“ mehr oder weniger zur regelmäßigen Bewegung antreiben. Deshalb war die Frau auch ziemlich überrascht, als sie erfuhr, dass ihr Vierbeiner einfach mal so und vollkommen selbstständig einen Halbmarathon mitgelaufen war – und Siebte wurde.

Samstagfrüh ließ Hamlin ihre Bloodhound-Hündin für das Morgengeschäft in den Garten. Doch „Ludivine“ riss aus und landete irgendwie an der Startlinie des Train Trek Half Marathon in Elkmont, mehr als eineinhalb Kilometer vom Haus der Halterin entfernt. Und da sie schon einmal vor Ort war, lief die zweieinhalbjährige Hündin den Halbmarathon einfach mal so mit – 21 Kilometer…

Besitzerin erfuhr erst durch Zielfotos vom Lauf

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„Ludivine“ kam nach eineinhalb Stunden im Ziel an und landete damit auf dem siebten Platz, Gut anderthalb Stunden brauchte Ludivine für die Strecke. Ganz genau: eine Stunde, 32 Minuten und 56 Sekunden. Für 21,0975 Kilometer. Damit belegte sie den siebten Platz beim Halbmarathon in Elkmont im US-Bundesstaat Alabama. Ihr wurde sogar eine Medaille überreicht – und all das ohne das Wissen ihrer Besitzerin.

Erst als sie durch mehrere SMS von einigen Bekannten mit Fotos der Hündin im Ziel darauf aufmerksam wurde, erfuhr sie von der sportlichen Höchstleistung ihres Lieblings. „Meine erste Reaktion war, dass ich peinlich berührt war und mir Sorgen darum machte, ob sie vielleicht den Läufern in die Quere gekommen sein könnte“, so Hamlin.

„Sie konnte super gut mithalten“ sagte ein Marathonläufer

Teilnehmer Tim Horvath lief fast das gesamte Rennen gemeinsam mit „Ludivine“ und sagt, dass die Hündin trotz diverser Zwischenstopps – etwa, um an einem toten Hasen zu schnüffeln – gut mithalten konnte. April Hamlin kann es immer noch nicht so ganz glauben: „Normalerweise ist mein Hund total faul!“

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Nachdem die Veranstalter des Halbmarathons Fotos der Bluthündin samt Medaille auf ihrer Facebook-Seite posteten, ging die Geschichte der vierbeinigen Läuferin um die Welt – und sorgte damit für jede Menge Publicity für den guten Zweck:

So wurde der Lauf veranstaltet, um die örtliche Schule finanziell zu unterstützen. „Wegen dieses Hundes bekommen sie jetzt so viel Publicity und, ich glaube, das ist das Beste daran“, so die stolze Hundebesitzerin gegenüber dem Laufmagazin „Runner’s World“…

Quelle: Süddeutsche.de

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