Google Doodle zum 442. Geburtstag von Johannes Kepler

Google gratuliert Kepler zum 442. Geburtstag mit coolem Doodle

Google gratuliert Kepler zum 442. Geburtstag mit coolem Doodle

Johannes Kepler wird heute, am 27. Dezember 2013, anlässlich seines 442. Geburtstages von Google mit einem coolen und animierten Google Doodle geehrt.

Kepler war ein Astronom und Mathematiker und entdeckte unter anderem die Gesetzmäßigkeiten, nach denen sich Planeten um die Sonne bewegen ( Keplersche Gesetze ).

Das animierte Google Doodle zeigt in Anlehnung an die Keplerschen Gesetze die elliptische Bewegung eines Planeten um die Sonne. Mitten im Doodle gibt es dann ein Portrait des großen Astronomen und Mathematikers. Als besonderen Effekt zeigt Google, dass der Bart des Astronomen angestrahlt wird, sobald sich der Planet in der Gif-Datei auf seiner Bahn direkt vor dem Gesicht des Astronomen vorbeibewegt.

Leben und Wirken von Johannes Kepler

Johannes Kepler (lateinisch Ioannes Keplerus, auch Keppler; * 27. Dezember 1571 in Weil der Stadt; † 15. November 1630 in Regensburg) war ein Naturphilosoph, Mathematiker, Astronom, Astrologe, Optiker und evangelischer Theologe.

In seiner Laufbahn war Kepler Mathematiklehrer an der protestantischen Stiftsschule in Graz. Ihr gegenüber stand die katholische Universität von Graz. Kepler war in Prag Assistent von Tycho Brahe, Kaiserlicher Mathematiker bis zu seinem Tod, zunächst unter Rudolf II., dann unter dessen Nachfolger Landesmathematiker in Linz und Hofastrologe von General Wallenstein.

Heute wird Kepler als einer der Begründer der modernen Naturwissenschaften wahrgenommen. Doch sein Leben war geprägt von tiefer Glaubensüberzeugung. Sein Weltbild beruhte auf der hermetischen Tradition, die sich von Pythagoras’ Harmonien im All über Platons Mathematik ist Alles bis zu dem von Dionysios zitierten Hermes Trismegistos berief. In dieser Tradition gab es Fernwirkungen und Harmonien, die aus moderner Sicht mittelalterlich-okkult anmuten. Kepler selbst erschienen diese Aspekte logisch, einfach und klar.

Seine Entdeckung der drei Planetengesetze machte aus dem mittelalterlichen Weltbild, in dem körperlose Wesen die Planeten einschließlich Sonne in stetiger Bewegung hielten, ein dynamisches System, in dem die Sonne durch Fernwirkung die Planeten aktiv beeinflusst. Er selbst allerdings nannte sie nie „Gesetze“; sie waren in seinen Augen vielmehr Ausdruck der Weltharmonie, die der Schöpfer seinem Werk mitgegeben hatte. Aus seiner Sicht war es auch göttliche Vorsehung, die den Theologiestudenten zum Studium der Gestirne führte. Die natürliche Welt war ihm ein Spiegel, in dem die göttlichen Ideen sichtbar werden konnten, der gottgeschaffene menschliche Geist dazu da, sie zu erkennen und zu preisen.

Kepler ging von dem Gedanken ab, das kopernikanische System sei lediglich ein (hypothetisches) Modell zur einfacheren Berechnung der Planetenpositionen. Das heliozentrische Weltbild als eine physikalische Tatsache zu sehen, stieß nicht nur bei der katholischen Kirche, sondern auch bei Keplers protestantischen Vorgesetzten auf erbitterten Widerstand. Denn auf beiden Seiten galten die Lehren von Aristoteles und Ptolemäus als unantastbar.

Quelle: Wikipedia / Johannes Kepler

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