Diese Art von Werbung wäre heute nicht mehr erlaubt!

Werbewelt der 50er und 60er – wie sie heute nicht mehr erlaubt wäre

Werbung in den 50er- und 60er-Jahren

Viele Werbeprospekte und Werbeclips der 50er und 60er geben verblüffende Einblicke in die offen sexistische und oft auf offen rassistische Welt der ersten Nachkriegsjahrzehnte.

In der „guten alten Zeit“ war vieles anders: Solche Werbeinserate wie in meiner Fotogalerie würde heute kaum mehr abgedruckt oder als Fernsehwerbung veröffentlicht werden. Dagegen macht sich das bisschen Haut, mit der jetzt versucht wird, Produkte zu verkaufen, geradezu harmlos aus.

Konservativ und sexistisch: Die Werbewelt der 50er und 60er

Im Jahr 2014 – in Zeiten der sogenannten „Political Correctness“ – ist es verblüffend zu sehen, welche Art von Werbung in den Anfangsjahren der Massenmedien Zeitung und Fernsehen möglich war. Bei manchen Werbeprospekten muss man nur lachen, bei anderen kann einem aber schon richtig übel werden.

Klicken Sie sich durch meine „Bilder des schlechten Geschmacks“!

#01 – Was heute völlig undenkbar wäre, daran nahm die (Werbe-) Welt der 50er und 60er-Jahre keinen Anstoß. Im Gegenteil: Sexistische…
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#02 – … und auch rassistische Motive finden sich zuhauf.
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#03 – Wer die Serie „Mad Men“ um die New Yorker Werbewelt in den frühen 1960er-Jahren kennt, ist vielleicht etwas weniger überrascht.
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#04 – Auch dort dienen Sekretärinnen im züchtigen Bleistiftrock hauptsächlich der Belustigung und Befriedigung der männlichen Büroangestellten.
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#05 – Provokation war zwar auch in den 60ern schon ein probates Mittel der Werber. Schwer vorstellbar ist es dennoch, dass mit diesem Plakat allen Ernstes für Bleiche geworben wurde.
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#06 – Dass Ärzte für Zigaretten werben, ist heute unvorstellbar. Immerhin empfahl der Zahnarzt damals Filterzigaretten.
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#07 – Ohne Rücksicht auf wissenschaftliche Erkenntnisse konnten sie in den 60er-Jahren noch unverblümt für ihre „gesunde“ Zigarettenmarke werben.
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#08 – Wenn Sie glauben, dieses Plakat sei schon sexistisch, dann haben sie noch nicht…
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#09 – … dieses gesehen: „es ist gewagt… und … es ist kühn…
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#10 – Solange das Bier nicht angebrannt ist, ist alles in Ordnung. Zugetraut hätte es dieser Mann seiner Frau offensichtlich allemal.
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#11 – Dieses Vorurteil hat sich bis heute gehalten: Frauen können nicht Auto fahren. Das Kleingedruckte strotzt nur so vor Klischees: „Frauen sind weich und gefühlvoll, aber sie bauen Unfälle.“
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#12 -Versteckte und offene Lolita-Sexualität ist leider auch kein Internetphänomenen.
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#13 – Aufklärungskampagne in prüder Vorzeit: „Sie mag vielleicht sauber aussehen. ABER: Aufrisse, leichte Mädchen, Prostituierte verbreiten Syphilis und Gonorrhoe.
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#14 – „Eine Frau, eine Pfeife, ein Pullover“. Wer ist hier jetzt die Pfeife?
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#15 – „Ist es immer verboten eine Frau zu töten?“ Natürlich bleibt es bei der rhetorischen Frage. Trotzdem.
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#16 – Diese Bierwerbung mit stillenden Müttern stellt jede Tabakwerbung in den Schatten: „Bier ist nährhaft – diese trinkt davon, jene trinkt nicht davon“.
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#17 – Die geschmackloseste Werbung zeige ich Ihnen aber ganz zum Schluss!
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Die „guten alten Zeiten“ waren also noch nicht mal in der heilen Scheinwelt der Werbung so gut, wie die Redewendung besagt. Zum Schmunzeln bringen die offen rassistischen und sexistischen Sujets aber auch den größten Political-Correctness-Fetischisten.

Quelle: Austria.com

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