Chromecast 2 im Test: Streaming ganz leicht gemacht

Mein Testbericht über den neuen Chromecast 2

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Ich wollte schon immer meinen Fernseher ohne Internetanschluss nachträglich aufrüsten und zum Smart-TV machen. Bisher habe ich mich jedoch mit den verschiedenen Möglichkeiten nicht ernsthaft beschäftigt.

Als ich den neuen „Chromecast 2 von Google“ gesehen habe, war ich auf den ersten Blick vom Design begeistert. Angeblich soll dieser eine narrensichere Alternative zu den anderen Methoden sein. Ich bestellte das Gerät und bereits nach 3 Tagen konnte ich den „Chromecast 2“ in Empfang nehmen.

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Lt. Beschreibung ist die Installation kinderleicht und schon läuft das TV-Gerät. Wie gut das geklappt hat, möchte ich Ihnen hier erzählen.

Die Optik ist neu, die Einrichtung sehr einfach

Das Gerät ist rund, kommt in den Farben Rot, Gelb und Schwarz daher und der HDMI-Anschluss ist mit der restlichen Hardware über ein zehn Zentimeter langes HDMI-Flachbandkabel verbunden. Für die Stromzufuhr ist wie beim Vorgänger ein microUSB-Port integriert, der entweder mit einem im Fernseher untergebrachten USB-Anschluss oder einem externen Netzteil verbunden werden kann.

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Die Änderung der Bauform mag zuerst verwundern, ist aber meiner Meinung nach sinnvoll. Für den Transport lässt sich das Gerät nun kompakter zusammenlegen, da der HDMI-Stecker mithilfe eines integrierten Magneten an den Korpus angeheftet werden kann. Zudem ist das Einstecken und Abziehen des Streaming-Geräts jetzt leichter.

Anleitung zur Installation

Das günstige Streaming-Gerät (39 €) wird am HDMI-Anschluss Ihres TV-Geräts angeschlossen, verbindet sich via WLAN mit dem Internet. Die Einrichtung des Geräts ist denkbar einfach. Der Chromecast ist ruckzuck am TV-Gerät angeschlossen, Strom erhält er, wie schon oben berichtet, über microUSB.

Bei der Ersteinrichtung gibt sich der Chromecast als WLAN-Hotspot aus, mit dem das Smartphone verbunden wird. Sie müssen nur die Chromecast-App für das Smartphone herunterladen und das Handy übernimmt dann die Einrichtung. Im Grunde wird nur Ihr WLAN-Kennwort benötigt, den Rest erledigt das Gerät automatisch. Die Verbindung selbst war bei mir in den ersten Tests total stabil, gestern musste ich jedoch nach einem Verbindungsabbruch einmal das Modem neu starten.

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Viele Apps und Videoquellen werden unterstützt

Ich habe mir gleich einige Apps heruntergeladen und mich mit dem Gerät vertraut gemacht. Videos oder Bilder vom Smartphone oder als Streaming-Angebot ansehen geht damit ganz einfach. Unterstützt werden viele populäre Videoangebote, darunter YouTube ebenso wie Netflix, Maxdome und die Mediatheken von ARTE, ORF, ARD oder ZDF.

Hier gibt’s eine große Anzahl von interessanten Apps für den neuen Chromecast:

Die besten Apps für Google Chromecast auf Androitpit.de  

Die besten Apps für Google Chromecast auf Chip.de

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Tabs im Chrome-Browser am PC oder gleich den kompletten Bildschirminhalt Ihres PCs auf den Chromecast zu spiegeln. Damit dies möglich ist, müssen Sie die Google Cast Erweiterung für Chrome im Chrome-Browser installieren. Nach der Installation erscheint rechts oben in Ihrem Chrome-Browser das Cast-Symbol unnamed

Die Übertragung von Videos und Bildern von meinem Handy klappte bei mir im Test problemlos und erfreulich gut: Die Verzögerung ist sehr gering, man kann Videos und sogar das eine oder andere Spiel vom Mobilgerät auf den Fernseher spiegeln.

Fazit:

Die Handhabung des Chromecast ist denkbar einfach und sollte selbst Einsteigern leicht fallen. Ein Knopfdruck in der Video-App am Smartphone oder im Browser reicht, um den Chromecast anzusteuern und Videomaterial abzuspielen. Die Bildschirmübertragung und das Spiegeln von Chrome-Tabs klappte beim mir ebenfalls ohne Probleme.

Das Smartphone als Fernbedienung des Chromecasts gefällt mir hingegen nicht so sehr. Wenn ich die Lautstärke ändern will, geht das nur entweder direkt am TV-Gerät oder über die Chromecast-App am Handy. Oder Pausieren! Geht über das Smartphone, bedeutet aber, dass ich das Gerät immer wieder entsperren muss und erst dann pausieren kann. Und wer viele YouTube-Videos ansehen möchte, hat das Problem, dass die Werbespots nur in der YouTube-App übersprungen werden kann.

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