Assistierter Kaiserschnitt: Mama zieht sich Baby selbst aus dem Bauch

Es ist eine Sensation: Video über mütterlich assistierten Kaiserschnitt

Neue Methode bei Kaiserschnit - Mama zieht Baby selbst aus dem Bauch

Dass sich eine Mama bei einem Kaiserschnitt ihr Baby selbst aus dem Bauch zieht und als Erste ihr neugeborenes Kind im Arm hält, ist für Europa absolut neu und eine kleine Sensation. Möglich macht diese die Methode des „mütterlich assistierten Kaiserschnittes“.

Die fünffache Mutter Oxana Kaiser ist jedenfalls die erste Frau in Europa, welche ihr 5. Kind an der Klinik für Frauenheilkinde und Geburtshilfe im deutschen Bad Oeynhausen auf diese Art und Weise zur Welt gebracht hat.

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Dr. Manfred Schmitt, Chefarzt der Klinik, hatte Anfang des Jahres von einem Kollegen aus Australien gehört, der ebenfalls einen mütterlich assistierten Kaiserschnitt durchgeführt hatte. Nach einer ausführlichen fachlichen Diskussion im Kollegenkreis und mit den Hebammen legte sich die ursprüngliche Skepsis und man entschloss sich, diese Art der Geburt anzubieten.

Gründe für mütterlich assistierten Kaiserschnitt

Viele Frauen fühlen sich bei einem Kaiserschnitt mit örtlicher Betäubung irgendwie ausgeliefert, weil sie die Geburt gar nicht richtig mitbekommen. Sie haben den Vorgang der Geburt nicht richtig miterlebt und empfinden dies als belastend.

So war es auch Frau Oxana Kaiser bei der Geburt ihres ersten Kindes ergangen. Ihre weiteren drei Kinder hatte sie zwar ganz normal entbunden, doch bei Nummer musste es aus medizinischen Gründen wieder ein Kaiserschnitt sein. Als sie dann auf die neue Methode angesprochen wurde, war für sie ganz schnell klar, dass sie es probieren will.

Einige Tage nach der Geburt gab sie in ihrem 1. Interview bekannt, dass sich der neuartige Kaiserschnitt fast angefühlt habe wie eine normale Geburt. „Ich war einfach nur glücklich in diesem Moment.“

Was muss bei dieser Kaiserschnitt-Methode beachtet werden?

Die Hände der Gebärenden müssen weitgehend frei bleiben. Infusionskanülen und Messinstrumente müssen am Oberarm angebracht werden. Zusätzlich müssen die Hände der werdenden Mutter absolut keimfrei sein, da auch der mütterlich assistierte Kaiserschnitt eine große OP-Wunde verursacht. Um Infektionen vorzubeugen, werden die Arme der Frau abgedeckt und sie trägt OP-Handschuhe!

Quelle: Krone.at

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